Pareo: das variabel tragbare Strandtuch
Auch als Sarong in geknoteter Wickelform beliebt
Der Pareo hat sich mittlerweile in der Bademode fest etabliert und ist zu einem beliebten Begleiter von Badeanzug oder Bikini geworden. Man versteht darunter ein großes Strandtuch, das man um den Körper wickelt oder bindet. Dabei kann man das Tuch nach Lust und Laune in allen möglichen Varianten am Körper tragen, je nach Wickel- oder Bindetechnik kommt der Pareo als Hüfttuch, Wickelrock, Strandkleid, Top, Halstuch oder auch als ein ganz normales Badetuch zum Einsatz. Er wird auch allgemein als Sarong bezeichnet, wobei der Sarong streng genommen ausschließlich die Wickelrockform beschreibt, die vor dem Bauch geknotet wird.
Für die einzelnen Trageweisen gibt es unterschiedliche Techniken in Bezug auf das Wickeln und Binden. Für einen Rock in Knie- oder Bodenlänge wird das Tuch in Hüfthöhe im Querformat von hinten um den Körper gelegt und dann die Enden vorn oder an der Seite zusammen gerafft und geknotet, durch das Überschlagen des Stoffes entsteht dabei der attraktive Wickeleffekt. Bei einem Strandkleid ist die Technik ähnlich. Hier wird der Pareo im Schulterbereich quer von hinten zurecht gelegt und unter den Armen nach vorn gezogen. Die Enden werden dann oberhalb der Brust zusammen geknotet. Für ein Top legt man zunächst ein Dreieck und bindet es im Rücken, ein Halstuch wiederum erhält man ganz einfach durch mehrmaliges Zusammenraffen.
Bei allen Techniken wird der Körper leicht und locker umhüllt, diesen angenehmen Tragekomfort haben auch die etwas stärkeren Frauen erkannt und nutzen diese Trageweisen gern, um vorhandene Problemzonen kaschieren zu können. Ein weiterer praktischer Vorteil des Pareos besteht darin, dass man damit sehr variabel empfindliche Stellen vor allzu starker Sonneneinstrahlung schützen kann. Das Angebot an diesen Strandtüchern ist erfreulich groß, besonders begehrt sind Pareos, die das Dessin und die Farbe der Badehosen, Bikinis und Badeanzüge aufnehmen und so für ein harmonisch abgestimmtes Badeoutfit sorgen.
